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Galapagos Flora

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Es gibt 560 einheimische Pflanzenarten auf den Inseln, mit anderen Worten Pflanzen, die auf natürlichem Wege angekommen sind. Davon sind 180 endemisch auf den Inseln, das heißt sie sind nirgendwo sonst auf der Erde zu finden. Viele endemische Pflanzen sind selten und gefährdet, aber generell neigen Galapagos Pflanzen dazu „Pionierarten" zu sein. Diese sind winterharte Pflanzen, die erfolgreich Ozeane überqueren und es schaffen sich in der oft feindlichen Umwelt von Inseln durchzusetzen. Da dies nur relativ wenigen Pflanzen gelingt, ist die Flora „verarmt" – es gibt hier viel weniger Arten als in ähnlichen Umgebungen auf dem südamerikanischen Festland. Pflanzen haben sich auch an die wenigen Insekten und anderen Tiere angepasst, die ihre Blumen bestäuben oder ihre Früchte und Samen verbreiten. Dies bedeutet, es gibt nur wenige große, auffällige Blüten, die Bestäuber anlocken und wenige spezialisierte fleischige Früchte.

Wahrscheinlich begann die Flora der Inseln auf diese Weise:

  • Mit Sporen und Samen, die vom Wind getragen und von den neu entstandenen Inseln „gestoppt“ wurden.
  • Durch Samen, die an den Füßen und im Gefieder von Zugvögeln hängenblieben oder durch ihr Verdauungssystem liefen.
  • Via Vegetation, die durch überlaufende Flüsse ins Meer gelangte und im gesamten Ozean durch Meeresströmungen verteilt wurde.

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Wenn man sich vom Ufer zum Hochland bewegt, kann man fünf Vegetationszonen der Galapagos erkennen:

  1. An der Küste. Die Meeresgrenzen sind auf Isabela und Santa Cruz durch Salzwasserpflanzen wie die Rote Mangrove mit ihren typischen Luftwurzeln geprägt. Auf Santiago findet man reichlich Strandwinde.
  2. Trocken. Kakteengebiet! Neben einer groβen Vielfalt sind die große und berühmte Opuntie (Feigenkaktus) und der zierliche Kandelaberkaktus an vielen Orten die einzigen Quellen für Nahrung und Feuchtigkeit für Reptilien. Auf der neueren schwarzen Lava findet sich der Brachycereus Cactus (oder auch passend Lavakaktus genannt). Eine andere Pflanze, die typisch in dieser Zone und auf alles Inseln ist, ist ein Baum der Bursera-Familie mit heller Rinde, bekannt als Palo Santo (heiliges Holz), nach dem rötlichen Saft, der aus den Wunden kommt. Diese Zone hat eine hohe Anzahl an endemischen Pflanzenarten.
  3. Feucht. Epiphyten wie Orchideen, Moose, Farne und Flechten sowie prachtvolle Bäume und Sträucher gedeihen in diesem konstant feuchten Bereich. Typisch für diese Luftfeuchtigkeit sind die Scalesias und Pisonias. Nicht viel wird über das Hochland von Galápagos gesagt, aber in Wirklichkeit ist dies ein erstaunlicher Nebelwald mit einzigartigen Eigenschaften.
  4. Miconia. Insbesondere in San Cristobal und Santa Cruz wird diese Zone nach den allgegenwärtigen Miconias benannt.
  5. Pampa. Auf den besiedelten Inseln ist diese Zone Ackerland oder Pampas. Die Temperatur ist niedrig und es gibt viel Gras. Gute Bedingungen für den Anbau kommerzieller Produkte und die Viehzucht.

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